Bewährte Qualitäten bei hoher CO2-Einsparung

Neben dem mit dem Blauen Engel ausgezeichneten Recyclingpflaster RX40 ergänzt KANN aus Bendorf sein Produktportfolio um den Pflasterstein „ProKlima“, bei dem die CO2-Emissionen um 65 % gegenüber herkömmlichen Pflastersteinen gesenkt werden können. Dabei ist der neue ProKlima optisch nicht von anderen Pflastersteinen zu unterscheiden.

Bei der Herstellung des ProKlima-Steins verzichtet KANN im Kernbeton, der etwa 90 % des gesamten Pflastersteins ausmacht, komplett auf den Einsatz von Zement. Stattdessen kommt eine innovative Betonmischung zum Einsatz, die ein Substitut aus Hüttensandmehl und Flugasche als mineralisches Bindemittel enthält.

Neue Nutzung
Bei diesen als Geopolymere bezeichneten Stoffen handelt es sich um Nebenprodukte, die in der Eisenerzeugung und bei der Verbrennung in Kohlekraftwerken anfallen. Sie werden damit einer neuen Nutzung zugeführt und tragen gleichzeitig dazu bei, den CO2-Fußabdruck bei Steinen von 8 cm Dicke um beachtliche 65 % zu reduzieren.

Lediglich die 1 cm dicke Vorsatzschicht, die in nahezu allen Designs der KANN-Produktpalette hergestellt werden besteht bei den ProKlima-Steinen noch aus Beton herkömmlicher Herstellung. Bezüglich Struktur, Rutschhemmung, Fasenverlauf und Farbgebung gleichen die verlegten Klimasteine damit exakt ihren klassischen Pendants.

Breites Einsatzspektrum
Nicht nur das: Sie sind auch ebenso widerstandsfähig gegenüber Belastung, Frost oder Streusalzeinwirkung und erfüllen alle technischen Eigenschaften herkömmlicher Pflastersteine. Damit eignen sie sich bestens für den Einsatz in nahezu allen Anwendungsbereichen. Die Steindicken von 8, 10, 12 und 14 cm eröffnen ein breites Einsatzspektrum.

Für den Verarbeiter sind ProKlima-Pflastersteine routiniert zu handhaben. Sie werden mit den gewohnten Techniken verlegt. Nach dem Rückbau lassen sich die Klimasteine natürlich zu 100 % im Betonrecycling wiederverwerten. Fazit: KANN liefert mit Pro Klima eine zeitgemäße Baustoff-Alternative ohne Qualitäts-Kompromisse und unterstützt aktiv die Kreislaufwirtschaft.

Bildquelle: Kann