Abschied von Kunststoff im Wurzelraum
In Zeiten von Klimawandel, Ressourcenknappheit und wachsendem Umweltbewusstsein steht der Garten- und Landschaftsbau vor einer zentralen Frage: Wie lassen sich etablierte, funktionale Lösungen durch nachhaltige Alternativen ersetzen, ohne Einbußen bei Effizienz und Wirtschaftlichkeit? Die Hermann Meyer KG liefert die Antwort mit einem Produkt, das den „End-of-Life“-Prozess bereits eingebaut hat: dem biologisch abbaubaren Kokos-Gießrand.
Abbaubarer Kokos-Gießrand
Herkömmliche Gießränder aus Kunststoff erfüllen zwar zuverlässig ihren Zweck, verursachen jedoch nach der Anwuchsphase zusätzlichen Aufwand. Rückbau, Transport und fachgerechte Entsorgung binden Zeit und Kosten. Genau hier setzt der biologisch abbaubare Kokos-Gießrand an. Gefertigt aus natürlichen Kokosfasern, stabilisiert durch ein Latex-Bindemittel, bringt er alle erforderlichen Eigenschaften für den professionellen Einsatz mit – und löst sich danach kontrolliert auf. Mit einer Standzeit von zwei bis drei Jahren deckt der Gießrand exakt die kritische Etablierungsphase von Jungbäumen ab. In dieser Zeit sorgt er dafür, dass Wasser gezielt im Wurzelraum gehalten wird und nicht ungenutzt abfließt.
Stabil und flexibel
Auch in puncto Materialeigenschaften überzeugt die Lösung: Mit einer Stärke von 8 mm ist der Kokos-Gießrand ausreichend stabil, um dem Wasserdruck standzuhalten, gleichzeitig, aber flexibel genug, um sich an unterschiedliche Pflanzsituationen anzupassen. Selbst enge Radien lassen sich problemlos realisieren, was ihn sowohl für lineare Pflanzungen als auch für Einzelstandorte prädestiniert.
Ein weiterer Pluspunkt liegt in der praktischen Handhabung auf der Baustelle. Geliefert auf 15-Meter-Rollen bei einer Höhe von 30 cm, lässt sich das Material effizient transportieren und schnell verarbeiten. In Kombination mit Kokosgarn für die Baumanbindung entsteht ein vollständig kunststofffreies System, das insbesondere bei öffentlichen Ausschreibungen und in ökologisch sensiblen Bereichen zunehmend gefragt ist.
Kein Rückbau notwendig
Der größte Vorteil jedoch liegt in der langfristigen Perspektive: Nach erfüllter Funktion wird kein Rückbau notwendig. Der Gießrand verbleibt im Boden und integriert sich vollständig in den natürlichen Stoffkreislauf. Das spart nicht nur Arbeitszeit, sondern reduziert auch die Umweltbelastung nachhaltig.
Fazit: Der Kokos-Gießrand ist weit mehr als eine ökologische Alternative. Er verbindet Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit zu einer zukunftsfähigen Lösung für die Jungbaumpflege.
Bildquelle: Greenmax