Mit dem Hybridbagger im Wasserschutzgebiet

07.05.2018

Mit dem Hybridbagger im Wasserschutzgebiet

Baufeldrodung für den Neubau eines Wasserwerks: Um Dieselaustritt zu vermeiden, arbeitet der Takeuchi TB 235 H Hybridbagger nur mit Elektroantrieb. Und das mit kräftiger und sehr präziser Hydraulik.

Man muss nur dem soliden Stromkabel folgen, um den Takeuchi TB 235 H Hybridbagger zu finden. Im Mörscher Wald bei Karlsruhe wurde mit ihm ein etwa zwei Hektar großes Grundstück gerodet. Darauf soll das neue Wasserwerk entstehen, unmittelbar neben dem alten, das aus den 1930er Jahren stammt. Da die Arbeiten in einem Wasserschutzgebiet und Natura 2000-Gebiet durchgeführt wurden, unterlagen sie strengen Sicherheitsvorschriften und Umweltauflagen. Dazu gehörte, dass die Gefahr dass Diesel in den Untergrund gelangen könnte, minimiert wird. So arbeitet die Firma Roland Schulz Garten- und Landschaftsbau also mit einem Takeuchi TB 235 H Hybridbagger. Dies geschieht hier ausschließlich im Elektrobetrieb, wobei über ein zeitweise mehrere hundert Meter langes Kabel der Kompaktbagger mit Strom versorgt wird. Selbstredend ist er natürlich mit Bio-
Hydrauliköl befüllt.

Sehr präzise Hydraulik
Der 3,8 t schwere Hybridbagger ist mit einem Dieselmotor mit 21,5 KW/28,5 PS ausgerüstet. Desgleichen mit einem Elektromotor mit 15 KW/20,4 PS. Für den Einsatz bei Karlsruhe war er zusätzlich mit einem Rundholzgreifer und einem 360°-Rotator ausgestattet. Standardmäßig verfügt der TB 235 H über einem Schwenkmotor und einen hydraulischen Schnellwechsler. Die vier hydraulischen Zusatzkreisläufe machen das Arbeiten mit dem Hybridbagger einfach und präzise. Auch der Lasthaken mit Rohrbruchsicherung und Überlastwarneinrichtung trägt zu seinem positiven Gesamtbild bei. Die Hauptlagerung am Schwenkbock ist mit gehärteten Stahlbuchsen ausgestattet. Das garantiert Haltbarkeit und ist spielarm. Wenn man dem TB 235 H bei der Arbeit zusieht und die enormen Hub-, Zug-, und Verwindungskräfte sieht die auf den Bagger wirken, weiß man die Takeuchi-Maschinenqualität zu schätzen die in ihm steckt. So kann der Takeuchi TB 235 H Hybridbagger viele Meter lange Stämme, Kleinholz oder Buschwerk greifen und bewegen. Dies auf sicherem Stand, den die Laufwerksbreite von 1,63 m bietet.

„Wir sind sehr angenehm überrascht, mit welcher Genauigkeit wir den Bagger und seine Anbaugeräte steuern können. Es ist hier bei diesen Rodungsarbeiten oftmals ein sehr genaues Zugreifen notwendig. Das alles ist ohne Probleme und mit absoluter Präzision möglich“, sagt Roland Schulz. Er gründete seine Firma Garten- und Landschaftsbau Roland Schulz im Jahr 1990. Mittlerweile ist die zweite Generation in der Firma aktiv. Mit zur Zeit elf Mitarbeitern übernimmt er Baufeldrodungen, Baumarbeiten, Garten-, Teichanlagen u. a..

Schulz arbeitet des Öfteren für öffentliche Auftraggeber. Hinsichtlich seiner Baumaschinen wird er, und das nicht nur bei diesem Projekt, von der Firma Kohrmann Baumaschinen GmbH betreut, die sowohl ein erfahrenes Baumaschinenunternehmen wie auch
Takeuchi-Händler ist. Kohrmann ist bereits seit 70 Jahren am Markt, mit zurzeit 14 Standorten in Baden, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

60.000 Kubikmeter Wasser Fördermenge geplant
Das Projekt Neues Wasserwerk im Mörscher Wald ist ein umfangreiches Unterfangen. Nachdem das neue Wasserwerk bis 2021 gebaut sein wird, wird das benachbarte alte Wasserwerk zurückgebaut werden. Auf dem dann frei gewordenen Gelände wird ein hochwertiger Eichenwald angelegt werden. Wurden bisher täglich bis zu 24.000 Kubikmeter Wasser gefördert, so werden es mit dem neuen Wasserwerk bis zu 60.000 Kubikmeter sein.

 


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