Hermann Meyer: Beregnung - jetzt wird's heiss!

07.05.2018

Hermann Meyer: Beregnung - jetzt wird's heiss!

3 Wochen durchgehender Sonnenschein im Frühjahr: Die Anfragen nach automatischer Bewässerung im Garten schnellen nach oben. Wohl jeder Unternehmer hat hier sein favorisiertes System, aus dem er die Anlage zusammenstellt. Aber: Kein System bietet optimale Lösungen für alle Anforderungen. Sprühen oder tropfen, einzeln gesteuerte Ventile oder Multifunktions-Steuergeräte?

Die Hermann Meyer KG (Meyer) setzt auf ihr bewährtes Gartenbau- System von Netafim als Verbindung zwischen den Komponenten. Hier kann ein Bewässerungscomputer von Galcon den Versenkregner von Hunter ansteuern, der Schwitzschlauch von Pourous Pipe bewässert die Balkonkästen oder die frisch gepflanzte Hecke. Gleich danach hält der Schwenkregner die empfindliche Saat auf der frisch angelegten Bienenweide feucht.Die Anforderungen im öffentlichen Bereich, aber auch in Privatgärten sind so vielfältig wie die Gartenanlagen selbst. An vielen Stellen, z.B. bei frisch gepflanzten Hecken, bieten sich Tropfrohre aus dem Vielfältige Anforderungen, unzählige Lösungen: Wie passt das Alles zusammen? Gartenbau an. Alle 30 oder 50 cm geben sie gezielt Wasser ab. Das macht sich nicht nur im Wasserverbrauch bemerkbar: Mit dem gezielten Aussparen unbepflanzter Bereiche erschwert man das Keimen und Anwachsen anfliegender Unkrautsamen. Hier ist die gezielte Verteilung von Wasser Teil des Unkrautmanagements. An anderen Stellen kann da durchaus auch die Wassergabe durch Regner oder Sprühstangen sinnvoll sein. So lieben es beispielsweise Hortensien, wenn an heißen Sommertagen der Stamm durch Sprühbewässerung gekühlt wird. Auch die MP Rotator - Versenkberegnung löst Probleme: Mit den Streifendüsen können u.A. Rabatten bis zu 1,5 m Breite und 9 m Länge bewässert werden, das angrenzende Pflaster bleibt trocken. Fast schon selbstverständlich sollte die Wasserversorgung frisch gepflanzter Bäume mit den Treegator Bewässerungssäcken sein.

Bis zu 60 Liter Wasser versickern im und um den Wurzelballen, also dort, wo das Wasser benötigt wird. Aber hier gilt: Finger weg von billigen Nachbauten. Im Test bei Meyer (März - August 2016) sind die bis dahin am Markt befindlichen Nachbauten als nicht „Meyer-tauglich“ durchgefallen. Viel schlimmer noch als die unzuverlässige Wasserabgabe und das schnell ermüdende Material waren aber Auswirkungen, die sich in der Praxis zeigten: Die nachgebauten Säcke sacken anders als der original Treegator gerne in sich zusammen und liegen dann buchstäblich am Boden. Ist der Anwender zu erfinderisch, können die Säcke dann auch schon einmal mit Kabelbindern am Baum befestigt werden. Schließlich bückt sich niemand gerne einige hundert Male pro Tag.

Die Bilder zeigen die Auswirkungen: Dieser Baum wird die zusätzliche Bewässerung nicht danken. Hier war der einzelne Bewässerungssack 3,00 € günstiger, aber der Baum wird wahrscheinlich bald abgängig sein! Meyer empfiehlt ausdrücklich den original Treegator, hält aber auch die Augen nach BRAUCHBAREN Alternativen offen. Denn: Das langsame Einsickern des Wassers genau da wo es gebraucht wird, ist für den Baum immer noch das Optimum.


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