Volle Kraft voraus für einen gesunden Rasen

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25.03.2020

Volle Kraft voraus für einen gesunden Rasen

Ausgangs des Winters weisen viele Rasenflächen typische Winterschäden durch Krankheiten wie „Schneeschimmel“ sowie Folgen von Kahlfrösten oder langer Schneebedeckung auf. Der Rasen sieht eher gelb-braun als saftig grün aus. Häufig hat sich über den Winter zusätzlich Moos angesiedelt. Ab Anfang März ist es an der Zeit, der Grünfläche wieder den gewünschten optischen und farblichen Aspekt zu verleihen. 

Die erste Maßnahme ist die Düngung mit einem stickstoffbetonten Langzeitdünger. Die Rasen-Experten von EUROGREEN empfehlen hierzu Rasen Plus 28-5-+0-2 oder Olympia Plus P56 30-5-8-2.Sobald der Rasen Wachstum zeigt und bereits zwei- bis dreimal gemäht worden ist, kann eventuellem Moss und/oder Rasenfilz zu Leibe gerückt werden.

Wertvolle Nährstoffe für die Gräser
Der ideale Vertikutierer ist der Eurogreen Profi-Vertikutierer, der je nach Aufgabenstellung mit drei einfach austauschbaren Arbeitswerkzeugen ausgestattet werden kann. Nach dem Vertikutieren wird die Rasenfläche abgeräumt und mit Terracur Bodenaktivator behandelt. Dieser auf pflanzlichen Rohstoffen basierender Bodenaktivator regt das Bodenleben an und versorgt die Gräser mit wertvollen Nährstoffen.

Sollten nach dem Vertikutieren größere Lücken im Rasen verbleiben, sind diese mit den bewährten Mischungen Rasana Top oder Rasana Super nachzusäen. Etwa 8 Wochen nach dem ersten Durchgang folgt die zweite Düngung mit Rasen Plus 28-5-+0-2 oder Olympia Plus P56 30-5-8-2. Bei wenig Moos kann dieses auch im April mit dem feingranulierten FerroQuick 7-0-15-4+8 Fe bekämpft werden. Das enthaltene Eisensulfat verätzt das Mos und macht die Gräser wieder konkurrenzkräftig.

Zu starke Schädigung vermeiden
Zum Schluss noch zwei Tipps zum Vertikutieren und Mähen: Beim Vertikutieren sollte nur die oberste Bodenschicht leicht angeritzt werden, um eine zu starke Schädigung des Rasens zu vermeiden (Vertikutieren nicht mit Fräsen verwechseln). Der erste Schnitt kann je nach Witterung mit einsetzendem Wachstum vorgenommen werden. Die empfohlene Schnitthöhe liegt bei 4-5 cm. Auf keinen Fall sollte ein Tiefschnitt zum Mähbeginn erfolgen, denn dieser verursacht eine starke Schädigung des Rasens und vermindert die Konkurrenzkraft der Gräser gegenüber Moos und Unkräutern. Anschließend ist ein wöchentlicher Mährhythmus mit 4-5 cm Schnitthöhe anzustreben.

Bildquelle: Eurogreen 


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