Per Fernsteuerung gegen den Riesenbärenklau

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24.07.2019

Per Fernsteuerung gegen den Riesenbärenklau

Der Riesenbärenklau ist in Europa als ein Neophyt eine Bedrohung – sowohl für die heimische Vegetation als auch für den Menschen, da der Hautkontakt mit der Pflanze zu schweren Verbrennungen führen kann. Bei der Bekämpfung von Herkulesstauden muss Abstand gehalten werden, zum Beispiel mit ferngesteuerten Hochgrasmähern wie dem AS 940 Sherpa 4WD RC oder dem AS 751 RC.

Die verschiedenen Arten des Riesenbärenklaus (Heracleum mantegazzianum, Heracleum sosnowskyi, Heracleum persicum) kommen aus dem Kaukasus, der Türkei, dem Iran und dem Irak. Im 19. Jahrhundert wurden sie als Zierpflanzen und zum Teil auch als landwirtschaftliche Nutzpflanzen nach Europa eingeführt. Als invasiver Neophyt hat er sich mittlerweile über den Großteil des Kontinents verbreitet. In einer Pfahlwurzel speichert der Riesenbärenklau Nährstoffe und bildet, sobald er über genügend Reserven verfügt, Blüten und Samen. Die krautige Pflanze blüht nur ein Mal, meist in ihrem dritten bis fünften Lebensjahr, in Mitteleuropa von Juni bis Juli.
Die zahlreichen Einzelblüten stehen in Dolden zusammen, in denen pro Pflanze bis zu 50.000 Samen mit hoher Keimungsrate gebildet werden: Das Reproduktionspotenzial ist damit enorm. Nach der Blüte stirbt die Pflanze ab. Die Samen verbreiten sich über Wind, Wasser und den Menschen. Sie sind im Frühjahr nach der Blüte keimbereit und bis zu zehn Jahre lang keimfähig. Sämtliche Pflanzenteile sind giftig, insbesondere der klare, wässrige Saft aus dem Inneren der Pflanze, der photosensibilisierende Substanzen (Furanocoumarine) enthält. In Kombination mit UV-Strahlung verursachen sie beim Menschen schwere Hautverbrennungen (Phytophotodermatitis). Zudem leidet die Artenvielfalt und -dichte der heimischen Vegetation unter den bis zu vier Meter hohen Stauden, die Konkurrenten um Licht und Wasser verdrängen. An Uferzonen können Riesenbärenklau-Populationen zu Erosionsschäden führen, da ihre Wurzeln keine uferfestigende Funktion haben.

Ferngesteuerte Geräte schützen Menschen
Um die Ausbreitung von neophytischen Herkulesstauden einzudämmen, gibt es verschiedene Ansätze. Manuelle und mechanische Maßnahmen beinhalten das Abstechen der Wurzel und somit des Vegetationskegels, wodurch die Pflanze abstirbt. Sie kann auch ausgegraben oder ihre Blütendolden können mit einem Trimmer oder Rasenmäher abgeschnitten werden. Dabei kommt der Anwender in direkten Kontakt mit der Pflanze und ist einer gesundheitlichen Gefahr ausgesetzt. Mit einem ferngesteuerten Mulchmäher lassen sich neophytische (Riesen-)Bärenklaue sicher bekämpfen: Durch die Profi-Fernsteuerung werden der Aufsitzmäher AS 940 Sherpa 4WD RC und die Mähraupe AS 751 RC von außerhalb des Gefahrenbereichs bedient – die Reichweite der Fernsteuerung beträgt bis zu 300 Meter. Beide Modelle ermöglichen mit ihrem niedrigem Schwerpunkt und präzisem Antrieb die Arbeit in schwierigem und steilem Gelände. Der AS 940 Sherpa 4WD RC leistet durch sein geschlossenes Mähdeck zudem einen extra hohen Spritzschutz.

Bildquelle: AS-Motor Germany 


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