Hauraton startet Hochschulprogramm HESP - Akademischer Branchennachwuchs

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23.07.2018

Hauraton startet Hochschulprogramm HESP - Akademischer Branchennachwuchs

Am Stammsitz seines Unternehmens hat der Spezialist für Entwässerungs- und Wassermanagementsysteme vom 18. bis zum 21. April 2018 die Gründungs- und Auftaktveranstaltung seines neuen Hauraton European Student Programms (HESP) abgehalten. Die Rastatter versammelten dazu erstmalig Studierende und Professoren bautechnischer Fakultäten aus acht mittel- und osteuropäischen Ländern. Bei der ersten Veranstaltung waren 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Kroatien, Serbien, Slowenien, der Slowakei und Bulgarien dabei. Das zweite HESP-Förderprogramm fand vom 23. bis zum 26. Mai ebenfalls in Rastatt statt.

„Die Stipendiaten der ersten Runde unseres neuen Förderprogramms haben sich in einem mehrstufigen Auswahlverfahren direkt an ihren Hochschulen qualifiziert“, sagt Senior Export Manager Ulrich Krause, der bei Hauraton die Gründung von HESP initiiert und das Konzept erstellt hat. „Das Interesse an Fachwissen über Entwässerung ist nicht nur in diesen Ländern extrem hoch, und es gibt großen Bedarf hinsichtlich eines fundierten Erwerbs von Knowhow und des Erfahrungsaustauschs.“

Praxis für Wissenschaftler
Vor diesem Hintergrund entstand die Idee, in Kooperation mit den Hochschulen eine Plattform ins Leben zu rufen, die Studierenden höherer Semester gezielt Vorträge, Exkursionen und Praxis-Workshops anbietet.
Damit eng verbunden sind vor allem aber auch Wissenstransfer und Vernetzungsmöglichkeiten unter den Fachleuten von heute und morgen. Krause, der für die Entwicklung des mittel- und osteuropäischen Markts bei Hauraton verantwortlich zeichnet, resümiert: „Kontakte und Expertise müssen grenzüberschreitend entwickelt werden, denn professionell durchgeführte und erfolgreiche Entwässerungsprojekte brauchen hohe, international gültige Standards in allen Ländern.“
Der technische Content für die Stipendiaten der ausländischen Hochschulen wurde von Krasimir Savov, langjähriger internationaler technischer Berater bei Hauraton, zusammengestellt.
Die Gruppe der 22 High Potentials, die gemeinsam mit ihren Dozenten nach Deutschland eingeladen war, hatte bereits an ihren jeweiligen heimischen Fakultäten – zumeist mit der Ausrichtung Tiefbau – im Rahmen von HESP eine Fachvorlesung in ihrer jeweiligen Muttersprache gehört. Außerdem wurde von ihnen ein technischer Fragebogen in englischer Sprache beantwortet. In Rastatt erwartete die künftigen Ingenieure neben Werksführungen, Seminaren, Workshops und Gesprächen mit den deutschen Experten ein praxisorientiertes Programm, u. a. zu Herausforderungen im Rinneneinbau oder zu komplexen Hydraulikberechnungen. Über Ihre Teilnahme erhielten die Studierenden am Ende ihres Studienaufenthaltes ein HESP-Zertifikat.
Marcus Reuter, der geschäftsführender Gesellschafter von Hauraton, betont: „Mit HESP und der Förderung hoffnungsvoller Akademiker unserer Branche schaffen wir eine Plattform für den Experten-Nachwuchs und stärken auch in mittel- und osteuropäischen Ländern das für unsere Umwelt so wichtige Bewusstsein für erstklassige Entwässerungstechnologie. Die Entwicklung professioneller Kontakte ist gleichfalls für unser Engagement in den Ländern ein Gewinn.“

 


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