ClickSonic: Klick für Klick zu klarem Wasser

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07.05.2018

ClickSonic: Klick für Klick zu klarem Wasser

Es muss nicht immer Chemie sein. Jetzt hat ein Schweizer Unternehmen eine akustisch wirksame Methode, um Algen mithilfe hoch präziser Klicktöne unter Stress zu setzen und sie dadurch schon nach wenigen Wochen zum Absterben zu bringen.

Es gibt zahlreiche konventionelle Varianten, um das unschöne und ärgerliche Algenwachstum zu unterbinden und die Trübung der Gewässer zu beenden. Jetzt gibt es einen neuen, sanften und umweltverträglichen Weg der Algenbekämpfung. Und der funktioniert Klick für Klick.

Nur Algen sterben ab
Durch aufeinanderfolgende Klicktöne wird die Vakuole der Algenzellen in permanente Schwingung versetzt – das Todesurteile für sie. Algen, egal ob als Einzeller oder als Mehrzeller organisiert, sind sehr dünnhäutig. Ihre ausgeprägten Hohlkörper geraten durch die komplex erzeugten Töne in Schwingung und werden dadurch beschädigt. Andere Pflanzen und Lebewesen im Teich werden von den Klicks nicht beeinträchtigt, ebenso wenig Fische mit einem Hörvermögen von 100 Hz.

Erste Resultate nach wenigen Tagen
Durch den Absterbeprozess der Schwebealgen wird das Wasser binnen weniger Tage klarer. Bei der Bekämpfung von Grünalgen hingegen braucht das zwei, drei Wochen. Weder Gefäßpflanzen noch Fauna werden von den Schallwellen unter Wasser beeinträchtigt, da Töne der verwendeten Frequenzen auch in der Natur vorkommen, zum Beispiel beim Aufprall von Wasser auf einer Teichoberfläche.

Längerfristiger Schutz gewährleistet
Die effektiven Klicks beseitigen nicht nur das akute Wachstum, sondern wirken auch vorbeugend. Auf ein bis zwei Jahre gerechnet ist diese neue Methode sogar günstiger als andere Varianten, wie beispielswiese chemische Algenmittel, Bio-Mittel, teure Filteranlagen oder Ähnliches. Welches ClickSonic Algenfrei-Gerät sich für welches Wasserobjekt (Biotop, Teich, Schwimmteich, See) am besten eignet, hängt in erster Linie von seiner Größe ab. Die Reichweiten der Klicksignale liegen zwischen fünf und 150 Meter. Um die Methode einsetzen zu können, soll die Wasserfläche eine Mindesttiefe von 50 Zentimeter haben. Diese Variante der Algenvernichtung funktioniert übrigens ganzjährig.

 


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